Ein Hotelzimmer ohne Hotelbett ist undenkbar. Als zentrales Möbelstück im Hotel muss das Hotelbett sorgfältig gewählt sein. Es soll bequem sein – denn dann schläfst du gut und bist mit dem Hotel zufrieden. Ebenso ist die Optik wichtig, denn Ästhetik spielt eine große Rolle für den Wohlfühlfaktor. Außerdem braucht ein Schlafmöbel, das oft und von verschiedenen Menschen genutzt wird, Langlebigkeit und Stabilität. Viele Hoteliers entscheiden sich deshalb immer häufiger für ein Boxspringbett.
Dieses Bettsystem, das in Nordamerika, Skandinavien und den Benelux-Ländern sehr verbreitet ist, war vielen hierzulande bis vor kurzem nur aus Hotels bekannt. Deshalb steht „Hotelbett“ oft synonym für „Boxspringbett“. Die Gründe dafür werden klar, wenn du einen genauen Blick auf dieses Bettsystem wirfst.
Ein klassisches Bett besteht aus Rahmen, Lattenrost und aufliegender Matratze. Das Boxspringbett hingegen hat drei perfekt abgestimmte Etagen, die besonderen Komfort bieten. Die Unterbox enthält einen Federkern, das ist entweder ein Bonellfederkern oder ein Tonnentaschenfederkern. Ein Bonellfederkern federt flächenelastisch mit, während ein Tonnentaschenfederkern punktelastisch dort nachgibt, wo er belastet wird.
Die zweite Etage ist im Boxspringbett die Matratze, meist mit Tonnentaschenfederkern. Kleine Stahlfedern sind einzeln in Textiltaschen verpackt und miteinander vernäht. So ist der Federkern stabil und reagiert punktgenau auf Gewicht. Die Stahlfedern sorgen für gute Durchlüftung. In den meisten Hotelbetten findet man Matratzen mit mittleren Härtegraden, damit viele Gäste gut schlafen. Obenauf liegt oft noch ein Topper. Das ist eine dünne Matratze, die für das unmittelbare Liegegefühl sorgt, während Unterbox und Matratze mit Federkern dein Gewicht abfedern.
Neben Komfort und Stabilität überzeugen Boxspringbetten mit ihrem schönen Design, Stoffen und Gesamteindruck. Diese Ästhetik, die im Hotel so wichtig ist, kann auch in dein Schlafzimmer einziehen. Nicht umsonst sind Boxspringbetten auch als Luxusbetten bekannt.