Boxspringbetten sind im Volksmund auch unter dem Namen „Springbett“ bekannt. „Spring“ ist in diesem Fall das englische Wort für „Feder“. Statt dem in Europa üblichen Lattenrost hat ein Springbett daher einen Kern aus elastischen Stahlfedern, den „Boxspring“. So wird der Federkern genannt, da er bei Springbetten in einer Unterbox liegt. Bei Boxspringwelt ist ein sogenannter Tonnentaschenfederkern üblich. Bei dieser Variante werden die thermisch gehärteten Federn einzeln in Taschen eingenäht und nehmen das Körpergewicht somit punktelastisch auf. Ein Springbett mit Taschenfederkern gibt also nur dort nach, wo auch Gewicht ausgeübt wird.
Ein Springbett ist je nach Variante in zwei oder drei Etagen aufgeteilt. Die Unterbox mit integriertem Federkern wird durch eine Federkernmatratze ergänzt, wodurch sich das Gewicht bei einem Springbett im Gegensatz zu einem klassischen Bettsystem gleichmäßig verteilen kann. Die 7-Zonen Einteilung der Matratze fördert eine ergonomisch korrekte Liegeposition.
Das Liegegefühl kann bei einigen Varianten des Springbettes durch eine Matratzenauflage, einen sogenannten Topper, variiert werden. Je nach gewünschtem Liegekomfort kann ein härterer Topper (wie z.B. Kaltschaum) oder ein weicherer Topper (wie z.B. Klimalatex) ausgewählt werden. Somit lässt sich ein Springbett an jedes individuelle Liegebedürfnis anpassen.