Boxspringbetten mit Bettkasten bieten inzwischen viele Hersteller an. Damit kommen sie dem gewohnten Bettgefühl entgegen, denn bei Betten mit Lattenrost gibt es auch Modelle mit Bettkasten. Aber eignet sich ein Bettkasten für den Boxspringbett-Aufbau?
Ein Bettkasten bietet zusätzlichen Stauraum. Gerade in beengten Wohnungen kann jede Möglichkeit, etwas unterzubringen, nützlich sein. Viele legen in den Bettkasten zum Beispiel die Sommerbettwäsche, wenn diese gerade nicht benötigt wird.
Boxspringbetten mit Bettkasten gibt es in zwei Varianten: aufklappbar und mit Schublade. Die Variante mit Schublade ist die übliche: Unterhalb der Box wird ein Bettkasten installiert, der mit Schubkästen ausgestattet ist. Der zusätzliche Platzgewinn ist ein klarer Vorteil.
Geprüfte Fachhandels-Qualität
Mit starken Gasdruckfedern
Taschen-Federkern mit Topper
ab nur 2.559 CHF
Anders als bei einem Bett mit Lattenrost ist das Boxspringbett ziemlich hoch. Die Matratze liegt auf der Unterbox, in der eine Federung integriert ist. Erst diese Unterfederung macht das Boxspringbett zum Boxspringbett. Obwohl Boxspringbetten in der Regel sehr hoch sind, ist also meist kein Platz unter der Matratze – im Unterschied zu einem Bett mit Lattenrost. Wenn du ein Boxspringbett mit Bettkasten kaufst, achte unbedingt darauf, dass es sich tatsächlich um ein Boxspringbett handelt, also die Box eine Federung hat und nicht nur eine funktionslose Platte. Solche falschen „Boxspringbetten“ mit Bettkasten werden von manchen Herstellern angeboten und bieten nicht den Komfort eines echten Boxspringbetts.
Ein weiterer Nachteil ist die eingeschränkte Belüftung. Ein Boxspringbett benötigt ausreichende Luftzirkulation, damit es hygienisch bleibt. Bei einem Boxspringbett mit Bettkasten ist die Zirkulation von unten vermindert. Fülle den Bettkasten deshalb nicht vollständig, damit Luft von unten an die Matratze gelangen kann.